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09.07.2012, 11:43 Uhr | CDU-Fraktion Südlohn-Oeding Übersicht | Drucken
CDU besichtigt gemeindliches Klärwerk im Rahmen der Sommerradtour
Pressemitteilung


Investitionen im Abwasserbereich in der Diskussion
 
Einen guten Eindruck von der Funktionsfähigkeit der gemeindlichen Anlagen zur Abwasserklärung konnten jetzt die Mitglieder des CDU Vorstandes und der CDU-Ratsfraktion Südlohn-Oeding auf ihrer gemeinsamen kommunalpolitischen Sommertour gewinnen. Zusätzlich standen weitere kommunale Schwerpunktthemen wie die Umbauarbeiten an der Bahnhofstraße sowie die geplante Sanierung der Turnhalle an der von Galen Grundschule auf der Route der CDU-Vertreter.


Foto
Abwassermeister Franz Artz (im Bild links) erläutert den CDU-Vertretern den Betriebsablauf in der gemeindlichen Kläranlage im Sickinghook
Nachklärbecken steht auf dem Investitionsplan
 
Auf dem Gelände des Klärwerks im Sickinghook waren mit dem Leiter der Anlage, Abwassermeister Franz Artz und dem zuständigen Fachingenieur des Bauamtes, Michael Niehaus zwei kompetente Gesprächspartner vor Ort, die das technische Konzept der Abwasserbeseitigung detailliert vorstellten. Neben den Erläuterungen zu den prozesshaften Betriebsabläufen stand insbesondere die Problematik eines zweiten Nachklärbeckens im Mittelpunkt des Interesses. Dabei wurde seitens der Referenten betont, dass die zusätzliche Ergänzung um ein Nachklärbecken oder Kombinationsbecken die Abwasserreinigung und die Schlammstabilisierung verbessert. Weiterhin kann die Anlagensicherheit durch diese Maßnahme noch stärker gewährleistet bleiben.
 
Kostenfragen müssen geklärt werden
 
Bei allen Sicherheitsaspekten standen für die CDU-Vertreter natürlich auch die Kostenfragen im Raum, die in der jüngsten Bauausschusssitzung von einem Fachbüro auf etwa 1,3 Millionen Euro beziffert worden sind. Angesichts der Ausgabenhöhe, die unweigerlich zu einer Erhöhung der Abwassergebühren führen würde, sieht die CDU-Fraktion noch Klärungsbedarf inwieweit die entsprechenden Haushaltsmittel schon für 2013 zur Verfügung gestellt werden können. Gleichzeitig sind die jetzt von den Gutachtern geäußerten Gründe für die Kostensteigerungen seit der ersten Projektierung im Jahr 2008 noch nicht endgültig geklärt, insbesondere die angeführte Grundwasserproblematik. Dass die abwassertechnische Anlage aufgrund der bautechnischen Ausführungen aus den 80er Jahren einen ständigen Investitionsbedarf hat, wurde allen Besuchern deutlich vor Augen geführt. Die CDU-Fraktion konnte sich aber davon überzeugen, dass durch das große Engagement der Mitarbeiter im Abwasserwerk ein reibungsloser Ablauf in der technischen Anlage gewährleistet bleibt.



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